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Martin musste einfach Musik machen. Zu groß ist die familiäre Vorbelastung in dieser Hinsicht. Fast jeder spielt ein Instrument. Der Opa Gitarre, der Vater Trompete, die Mutter Flöte, die Oma zum Beispiel Akkordeon. „Als ich drei Jahre alt war, hatte ich zum ersten Mal die Trompete von meinem Vater in der Hand“, erinnert sich Martin. Ab da schlug sein Herz für die Volksmusik und den Schlager. Der Klempner der Familie sorgte dann für den nächsten Karriereschritt. „Als der bei uns zu Hause war, hat er mich im Zimmer gehört.“ Der Klempner war so begeistert, dass er ihn prompt der Striegistaler Heimatgruppe empfahl. Mit der tritt der Marbacher Martin Fischer seit fünf Jahren auf. Doch es kam noch besser. Der Chef der bekannten Band „Die Rachenputzer“ wurde auf ihn aufmerksam und ist seit dem sein Manager. Mit den „Fischers“, Mandy Bach, den „Huzenbossen“ den “Rachenputzern“, Bergfeuer, den Geschwister Niederbacher den Brugger Buam und auch Achim Menzel stand Martin seitdem schon auf der Bühne. Einige Liedtexte hat er selbst geschrieben. Die fallen ihm meist abends im Bett ein. Er orientiert sich dabei auch an seinen Vorbildern Oswald Sattler, „De Randfichten“, Bernhard Brink oder Helene Fischer . 2010 kam es dann zum nächsten Karriereschritt, er durfte im Juli zum großen Bergfeuer Zeltfest auftreten. Mirko Süß der schon Namenhafte Künstler wie "De Randfichten, De Orgelpfeifen" und viele andere schon Produziert hat über nahm die neuen Produktionen von Martin, Gerd Zwinzscher der selbst seit einigen Jahre sehr erfolgreich als "Zwini" auf der Bühne steht schreibt nun die meisten Texte und Melodien für ihn. Verfasser: Jana Mundus
Am 21.01.2011 wird die erste CD des Marbacher Martin Fischer veröffentlicht. "Der Bub vom Striegistal" wie er sich noch bis vor kurzem nannte, ist gespannt, wie die beiden Titel "Das ist meine Welt" und "Heimaterde" ankommen. Seit kurzem hat Martin Fischer die Musik zum Beruf gemacht. Die Lehre als Restaurantfachmann ging nach der Pleite des Arbeitgebers zu Ende. Doch als Volksmusiksänger und DJ hat der Marbacher gut zu tun. Konzentration auf die Musik "Ich konzentriere mich jetzt voll auf die Musik" sagt er. Für dieses Jahr stehen nicht nur Auftritte in der Heimat im Kalender. Er wird auch wieder beim Bergfeuer-Open-Air in Südtirol und anderen Veranstaltungen in den alten Bundesländern auftreten und mit seiner sympathischen Ausstrahlung vor allem bei den Frauen gut ankommen. Was sagt die Freundin dazu? "Ich nehme sie möglichst zu den Auftritten mit, denn sie muss ja sonst an den Wochenenden oft auf mich verzichten", sagt der Marbacher. Martin Fischer liebt Volksmusik. Sein Vorbild ist seit Jahren Oswald Sattler, den er auch schon bei einigen Auftritten kennengelernt hat. "Natürlich würde ich auch gern mal bei Florian Silbereisen auftreten. Doch das ist wohl noch ein ferner Zukunftstraum", sagt der Sänger. Er freut sich aber genauso auf die Auftritte bei Volks- und Vereinsfesten. Das Management hat er jetzt selbst übernommen. Ob das gut geht, werde die Zukunft zeigen. "ich kenne viele Leute in der Branche und habe mit Gerd Zwinzscher einen tollen Texter und Musiker zur Seite", sagt Martin Fischer. Sein Image als "Bub vom Striegistal" möchte er allerdings los werden. Der Name stammt noch von seiner Schulzeit. Damals schon sang der Marbacher leidenschaftlich gern und hatte mit der Striegistaler Heimatgruppe viele Auftritte. Das war eine gute Lehrzeit für ihn, die er nicht missen möchte. Doch nun als junger Mann möchte er sich unter seinem richtigen Namen musikalisch durchsetzen. Seit mehr als acht Jahren tritt Martin Fischer nun schon auf, hat auch schon mit Achim Mentzel gesungen und Auftritte mit den Geschwister Niederbacher, Brugger Buam, den Hutzenbossen und vielen anderen gehabt, die sehr gut beim Publikum angekommen sind. Ausgebuht worden ist er noch nie. Natürlich würde er am liebsten ein Album herausbringen. "Ich habe schon Gerd Zwinzscher gebeten wieder neue Lieder zu schreiben. Aber erst müssen wir abwarten wie die neue CD von den Leuten aufgenommen wird". Sie ist ab 21. Januar in den verschiedenen Versandhandelsportalen im Internet erhältlich. DJ legt Dance-Titel auf Martin Fischer singt aber nicht den ganzen Tag Volksmusik. Gerade lernt er das Gitarrespielen. Er ist bestens informiert, was die aktuellen Charts anbelangt. "Ich höre auch gern Hardrock von ACDC oder Deutschrock von Frei.Wild" bekennt der Volksmusiker. Und wenn er als DJ auflegt, dann sind es die aktuellen Dance-Titel. "Ich käme nie auf die Idee, plötzlich ein Volksmusiklied einzubauen. Alles zu seiner Zeit, alles am richtigen Platz", sagt Martin Fischer. "Ich hoffe, dass ich eines Tags vom Singen leben kann", erzählt der Marbacher. Verfasser: Reinhard Kästner |
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